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29 | 09 | 2016
Hochleistungsflugbetrieb

Ein hervorragender Segelflugbericht trieb am 7. August die meisten Welzheimer Flieger auf den Flugplatz. Die gesamte "Flotte" wurde in die Luft geschleppt und einige beachtliche Erfolge erzielt. Die genauen Streckenflugergebnisse der Welzheimer lassen sich tagesaktuell verfolgen: einfach links den Menüpunkt "OLC" anklicken! Wir hoffen auf noch einige Tage dieser Art für diesen Spätsommer...

 
Bauarbeiten haben begonnen

Die größeren Spannweiten moderner Segelflugzeuge machen es schon länger erforderlich: unser Startgerät und die Transportanhänger kommen in einen Anbau, der auf der Westseite unserer Flugzeughalle durch eine Dachverlängerung entsteht. Dadurch entspannt sich die Platzsituation beim doch sehr aufwändigen Einhallen der Flugzeuge. Die Erdarbeiten für den Anbau haben letzte Woche begonnen:

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Alpenfluglager 2016 in Zell am See

Mit unserem Motorsegler quer durch die Alpen

Im Juli 2016 ging es mit unserem Motorsegler, einem Scheibe Falken SF25C, zum zweiten Mal nach Zell am See um dort am Alpenfluglager teil zu nehmen. Das Alpenfluglager wird jährlich vom Flugplatzbetreiber Zell am See ausgeschrieben und bietet neben Theorie und viel Fliegen auch die Möglichkeit das Leben zu genießen.

Bereits am Anreisetag trifft man auf bekannte und neue Gesichter. Das Fluglager wurde auch heuer wieder mit den klassischen Pinzgauer Kasnocken und einem unterhaltsamen Kennenlernabend eingeläutet.

Am ersten Tag beginnt der auch für Wiederholungstäter immer noch interessante Theorieteil. Unterrichtet von erfahrenen Fluglehrern und Piloten lernt man so das ABC der Gebirgsfliegerei. Wichtigster Grundsatz den alle beteiligten dieses Jahr mitgenommen haben: Man muss immer einen Plan B haben, zu jeder Zeit im Flug. Besser noch einen Plan C. Dieser ist beim Fliegen in den Bergen doppelt wichtig, denkt man an das sich schnell änderbare und sehr regionale Wetter in den Bergen oder auch bei technischen Problemen. Ein Fliehen aus den Tälern ist nicht möglich.

Von der Theorie ging es nahtlos über in die Flugvorbereitung und den ersten Ausflug auf den „Nachbarplatz“ St. Johann in Tirol. Mittlerweile mit einem zweiten Motorsegler im Team fliegt nach und nach fast der ganze Kurs diesen Platz an, was hier ungewohnten starken Flug- und Funkverkehr verursacht. Bei dem thermisch guten Wetter haben wir Motorseglerpiloten, dann doch lieber Wenden und Thermisch fliegen an den Hängen geübt und den schnelleren E-Klasse Maschinen den Vortritt gelassen. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es dann weiter über den Pass Thurn zurück nach Zell am See, wo uns am Abend eine kleine Bergtour zur Ebenbergeralm erwartete. Hier ließen alle den Abend gut gelaunt bei einem deftigen Essen enden. Natürlich fehlte es hier nicht an Fliegerthemen und so konnte die ganze Gruppe Fachsimpeln oder einfach nur die Berge um den Zeller See genießen.

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Am darauf folgenden Tag stand nach morgentlichem Briefing der Österreichrundflug an. Für einige die erste große Tour über unbekannte Täler und Pässe. Dieses Jahr ging es bei herrlichem (Segelflug-) Wetter von Zell am See über die Obertauern, den Katschberg und die Kärtner Seen nach Feldkirchen am Ossiachersee. Bei heißem Wetter streckten hier einige Piloten nach einem tollen Mittagsessen die Beine aus, oder flogen gleich weiter nach Slowenien. Wieder andere gingen einfach nur baden. Unser Motorseglerzweiergespann entschloss sich auszuruhen um dann den Rückflug ganz nach Motorseglermanier über den Weissensee und den Fellbertauern anzutreten. Da diese Strecke auch für mich neu war, war sie umso faszinierender. Über dem Fellbertauern drüber, hatte unser Motorseglerzweierteam noch keine Lust direkt den Sturz-, pardon Sinkflug für Zell am See einzuleiten. Stattdessen haben wir unsere Tour noch an den Gerlosspass verlängert. Dieser Tag war einfach klasse.

Nach zwei Tagen war klar, dass für den dritten Kurstag das Wetter auf den Adriaflug getrimmt war. Nachdem Italien mit dem Funkverkehr sehr nervenraubend sein kann, ist es immer empfehlenswert zu zweit im Cockpit diese Tour zu machen. So hab ich mich mit einem aus dem letzten Jahr bekannten Fliegerkameraden zusammen getan und für ihn die Navigation und den englischen Funkverkehr übernommen. Nach morgentlichem Briefing wurde entschieden: Es geht nach Portoroz an der slowenischen Adriaküste. Anstatt des sonst oft nervenraubendend Funkverkehrs mit häufigem Frequenzwechsel war es dieses Mal richtig einfach. Die Strecke führte uns über den Großglockner, den Plöckenpass ins Taggliamentotal und von dort aus über Roncchi nach Portoroz. Mit weiteren Kursteilnehmern fuhren wir dann in die nahe gelegene Küstenstadt Piran. Dort angekommen suchten wir das vom Flughafenpersonal empfohlene Lokal auf, wo wir alle zusammen uns eine große Fischplatte bestellten. Hmm… Danach folgte ein Besuch der Altstadt bevor es zurück zum Flughafen ging um pünktlich für den bereits in Zell am See am Morgen aufgegebenen Flugplan den Rückflug an zu treten.

Der vierte Tag war mit einer Gewitterfront bereits für den frühen Nachmittag vorher gesagt. Daher gab’s für den, der wollte einen Tag ohne Fliegen. Am Abend saßen wieder alle beieinander im Flugplatzrestaurant beim Abschiedsabend. Schade, die vier Tage vergingen wie immer viel zu schnell!

Fazit:Die Teilnahme am Alpenfluglager in Zell am See ist immer wieder schön und unbedingt weiter zu empfehlen!

An dieser Stelle auch vielen Dank an das Flugplatzteam vor Ort, das sowohl unserem Scheibe Falken einen Hallenplatz ermöglichte, als auch einfach super nett und hilfsbereit ist!

 

Weitere Infos findet ihr unter:

www.flugplatz-zellamsee.at

www.austrocontrol.at

 
Überlandflug mit unserem Duo - Video

 

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... und ein Video vom Schnupperfliegen

 
Ausbildung zum Segelflugpiloten ...

... ist bei der Fliegergruppe Welzheim jederzeit möglich, mit etwas Engagement auf dem Flugplatz und in der Werkstatt sogar sehr preiswert.

Der nächste Schnuppertag findet im Frühjahr 2016 statt.

Interessierte Flugbegeisterte sind aber natürlich jederzeit eingeladen, am Wochenende auf der Heide vorbeizuschauen und sich bezgl. der Konditionen unseres faszinierenden Sports näher zu informieren.

Weitere Details gibt es auch gerne vom Vorstand unter  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 
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